Andreas Ackermann: Nachtmarkt Voodoo

„Es war einmal, in einer träumenden Stadt, halb so alt wie die Zeit selbst. Noch immer überragte das Schloss dunkel und unheilvoll die verfallenen Häuser und labyrinthischen Gassen der Altstadt, in denen seit jeher Vorsehung und Chaos zusammentrafen. Immer wieder verschwanden hier Anwohner und Touristen, ohne Spuren zu hinterlassen, was der Nähe der Katakomben und ihren grauenhaften Bewohnern zugeschrieben wurde.
    Der fiebrige Rhythmus ferner Voodoo-Trommeln beherrschte die Dunkelheit. Wir rannten durch den Irrgarten des Nachtmarktes, verfolgt von vermummten Luciferi. Die Mitglieder des Hellfire Clubs waren für die Grausamkeit berüchtigt, mit der sie verstümmelten und mordeten. Hinter den Schießscharten der verrammelten Läden drängten sich die Schaulustigen. Jene, denen es nicht gelungen war, sich in einem der Gebäude in Sicherheit zu bringen, verfolgten die Blutjagd aus nächster Nähe. Im Takt der Trommeln schlugen sie mit ihren Klingen gegen Holz und Metall. (…)“

Aus "Nachtmarkt Voodoo" von Andreas Ackermann

In der Goblin Press erscheint dieser Titel als zweibändige Ausgabe im Schuber zu einem Preis von 22,00 € plus 2,20 € Porto. Die Bände können jedoch auch einzeln geordert werden zu 12,00 € plus 2,20 € Porto. Die Bücher werden in Manufakturarbeit hergestellt und als Englische Broschur gebunden

Bestellung an: joerg@the-house-of-usher.de

Kommentare

  1. Mit Abstand das Genialste, was ich in den vergangen Jahrzehnten an aktueller Literatur gelesen habe. Es dauerte viele viele Seiten, was überhaupt Wesen der Handlung ist. Ob ich diese begriffen habe, weiß ich bis heute nicht.

    Was ich aber verstanden habe, dass man diesen Roman nicht losgelöst der Literatur von Gustay Mayrink "Der Golem" verstehen kann.

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