Freitag, 20. Mai 2016

Robert N. Bloch & Gerhard Lindenstruth: Arcana 22

Aus dem Inhalt:

Home, sweet home! von E. F. Benson
DAS ARCANA INTERVIEW. Im Gespräch mit Meinhard-Wilhelm Schulz
Lara. Frei bearbeitet nach dem Märchen »Frau Trude« der Brüder Grimm von Meinhard-Wilhelm Schulz
Kunigunde. Frei bearbeitet nach dem Märchen »Fitchers Vogel« der Brüder Grimm. von Meinhard-Wilhelm Schulz
John Harris Knie. Eine unmögliche Geschichte. von Charles Blunt
Der Stelzfuß. von Charles Blunt
Rezensionen
Andreas Gruber: Northern Gothic
Malte S. Sembten: 6 Spielarten des Todes
Paul Leppin: Severins Gang in die Finsternis
Furio Jesi: Die letzte Nacht
Richard Kühle: Alraune und der Golem
DER BLICK DURCH DIE LÜCKE. Schräge Bücher, Folge 6

Umfang: 64 Seiten, geheftet, Preis: € 5,00*

Links:
http://verlag-lindenstruth.de

Philipp Schaab: Der süße Duft der Kobralilie

Ein Mann verliebt sich unsterblich in das grünäugige Mädchen vom Nebelsee, eine exotische Pflanze verströmt einen unwiderstehlichen Duft, eine Frau verschwindet nach dem Samhain-Fest und ein paar Freunde landen bei einer Pauschalreise eben nicht in Marokko, sondern …
Philipp Schaabs Figuren werden aus ihrem Alltag gerissen und finden sich plötzlich in absurden und bedrohlichen Sphären wieder. Getrieben von der Sehnsucht nach Liebe oder einem anderen Leben werden sie von rätselhaften Mächten verführt.
Mal wehren sie sich, mal geben sie sich bereitwillig hin und verirren sich in den Labyrinthen ihrer Seelen.
Zehn Schauergeschichten für alle, die fasziniert sind von der mystischen Welt hinter dem Spiegel.

Links:

Greg McLean & Brett McBean: Wolf Creek - Zeit zu jagen

Mick Taylor kehrt aus dem Vietnam-Krieg zurück ins australische Outback. Im Kampf hat er viel gelernt über Gewalt, Psychoterror und Grausamkeiten. Als dann eine Touristengruppe direkt vor seiner Nase strandet, beginnt Mick, seine neuen Fähigkeiten einzusetzen. Und die Reisenden finden sich in einem Kampf ums nackte Überleben wieder ...

Link:
https://www.luebbe.de

Greg McLean & Aaron Sterns: Wolf Creek - Höllisches Outback

Eigenbrötler Mick Taylor heuert auf einer Schaffarm im Westen Australiens an. Er will dort ein neues Leben beginnen, nicht auffallen. Doch die Möglichkeiten, die das weite Land ihm bietet, lassen bald eine dunkle Begierde in Mick aufsteigen. Sein Killerinstinkt regt sich. Denn kein Ort ist geeigneter, Menschen verschwinden zu lassen, als das wilde unerschlossene Outback ... 

Link:
https://www.luebbe.de

Dienstag, 17. Mai 2016

M. H. Steinmetz: The Wild Hunt

Ein Serienkiller treibt in Louisiana sein Unwesen. Er überfällt Reisende und verschleppt sie in das Sumpfland des Atchafalaya Wildlife Refuge.
Als Sues Familie in die Fänge des Killers gerät, muss sie mit ansehen, wie ihre Familie brutal ermordet wird. Sie selbst kann in ihrer Not gerade noch in die Sümpfe entkommen.
Die Jagd auf den Serienkiller beginnt, dessen Morde mit einer Blutfehde zusammenhängen, die bis in die Zeit der amerikanischen Revolution zurückreicht.
Doch in den Sümpfen lauert noch etwas weitaus gefährlicheres als der Killer. Es ist kompromisslos, tödlich und absolut böse!
 
 

Detlef Klewer: Böse Clowns

Der Clown – er ist mehr als ein Possenreißer. Er ist ein Spiegel unserer gesellschaftlichen Stimmungen, ein Wanderer zwischen Welten, der das Heitere mit dem Tragischen, die Komik mit der Traurigkeit verbindet. Mit bösen Clowns verhält es sich anders. Sie sind unheimlich, weil sie das Bekannte, die vertraute Zirkusfröhlichkeit, in etwas radikal Unerwartetes verkehren. Ihr Grinsen ist nicht heiter. Es ist höhnisch und bösartig. Was sehen wir dort? Im Gesicht jenseits der Maske? Ist es die Spiegelung unseres Selbst, ein kurzes Erhaschen der unausgeloteten Tiefen in uns, die uns zurück- weichen lässt? Ein Clown, der in den Katakomben eines Hauses auf seine Fütterung wartet ... ein Spaßmacher, der ein kleines Mädchen in den Wahnsinn treibt ... der unheilvolle Einfluss eines Clownskostüms ... oder ein unwiderstehlich ansteckendes Lachen ... Entdecken Sie die schreckliche Fantasie unserer Horrorspezialisten und tauchen Sie ein - in die Welt der ... bösen Clowns. Wir wünschen schauriges Vergnügen ...
 
Folgende Kurzgeschichten sind in der Anthologie enthalten:
 
Naemi Berner - Emmas Clown
Nicole Malzahn - Der Ulkpulk ist zurück!
Florian Krenn - Wer zuletzt lacht
Tatjana Beckmann - Die Stundenuhr
Leif Inselmann - Coulrophobia
Thomas Williams - Clown-Syndrom
Markus Kohler - Eigentlich heiße ich Jeff
M. W. Ludwig - Junger Mann zum Mitreisen gesucht
Daniel Huster - Der Clown in Zimmer 2.29
Tim Reischke - Halluzinationen
Stefanie Hölzle - Spiegelbild
Anton Vogel - Er
Hans-Jürgen Hetterling - Der große Bono
David Bittner - Vorstellungsgespräche
Matthias Ramtke - Nick hasst die Welt
Andrea Timm - Charmeur in Schwarz
Patrick Zimmerschied - Der Narr
Ben Riebel - Die Berührung des Clowns
Nora Spiegel - Die Klaue
Marie-Claire Born - Schandmaul
Sonja Schirdewan - Der Clown ihrer Träume
Detlef Klewer - Narrenfest
 

Freitag, 13. Mai 2016

Anthologien/Magazine 2016

Hier die Liste der 2016 als Originalausgaben erschienenen Anthologien, Storysammlungen oder Magazine:

  1. A.C. Hurts: Gone Mad (Create Space) 
  2. Bernhard Reicher & Dr. Nachtstrom (Hrsg.): Visionarium 8: Reisen und Irrwege (Edition Gwydion)
  3. Detlef Klewer (Hrsg.): Böse Clowns (Sarturia)
  4. Eric Hantsch & Jörg Kleudgen: Cthulhu Libria Neo 1 (Goblin Press) 
  5. Geisterspiegel (Hrsg.): Dark Place (Romantruhe)
  6. Michael Schmidt, Achim Hildebrandt (Hrsg.): Zwielicht 8 (Saphir im Stahl) 
  7. Robert N. Bloch & Gerhard Lindenstruth: Arcana 22 (Verlag Lindenstruth)

Eric Hantsch & Jörg Kleudgen: Cthulhu Libria Neo 1

Die erste Ausgabe von Cthulhu Libria Neo widmet sich als Haupthema der Schwarzen Romantik. Aber auch Interviews, Stories und Rezensionen sind zu finden. Mit Beiträgen von Georg Berger, Lars Dangel, Eric Hantsch, Elmar Huber, Jörg Kleudgen, Michael Lanzinger, Daniel Schenkel, Uwe Vöhl und Axel Weiß..

Zum Inhalt

Die Horror-Fabrik: Liebesgift
Von Uwe Voehl

Die Schattenseite des Mondes
Von Eric Hantsch, Jörg Kleudgen & Georg Berger

Im Traumtanz
Ein Interview mit Simon H. Krätzer
Von Eric Hantsch

Genius Loci: Dem Tod so nah
Von Jörg Kleudgen

Rezensionen

Story: Villa Tornaquinci
Von Franz von Gaudy

Bizarro Lovecraft
Von Michael Lanzinger

Da, wo seine gelbe Robe weht
Von Eric Hantsch

Leseprobe: Das gelbe Zeichen
Daniel Schenkel

Aus dem Tagebuch einer phantastischen Reise
Von Jörg Kleudgen & Eric Hantsch

Das besondere Buch: »Dark Universe«
Von Elmar Huber

Die Künste des Doktor Incubus
Portrait eines verschollenen Romans
Von Lars Dangel

Vathek – Ein arabischer Alptraum
Von Axel Weiß

Hofmanns Galerie

Links:

Daniel Schenkel: Der gelbe Traum

Das Theaterstück war vermutlich niemals aufgeführt worden. Angeblich lag sein Ursprung im Frankreich Napoleons III., aber die mehr als spärliche Sekundärliteratur ließ Dirk darauf schließen, dass Le Roi en Jaune die Übersetzung eines nichtfranzösischen, wesentlich älteren Textes war.
Im damaligen Frankreich stand allein auf den Besitz des Manuskriptes die Todesstrafe. Ein geheimes Dekret des Königs befahl, die Delinquenten kurz nach der Verhaftung umgehend zu guillotinieren, möglichst noch am gleichen Tag. Die Leichen waren zu verbrennen und die Asche auf Feldern oder Straßen zu verstreuen, das Manuskript sollte ebenfalls verbrannt werden.
Erstaunlicherweise waren trotzdem einige Exemplare erhalten geblieben und hatten ihren Weg in die spezialisierten Antiquariate der Neuzeit gefunden. Bei der Sichtung der vergilbten Seiten hatte Dirk sich die harsche Reaktion des Königs nicht erklären können. Le Roi en Jaune enthielt keine auch noch so versteckte Kritik an der Regierung, weiter gab es auch keine Obszönitäten oder Hinweise auf zeitgenössische Skandale. (….

Carcosa, Hali, die drei Monde über den Wassern … Daniel Schenkels Verbeugung vor Robert W. Chambers‘ „Der König in Gelb“kann nicht geleugnet werden. In seiner experimentellen Erzählung „Der gelbe Traum“ greift der Autor selbstbewusst Elemente des literarischen Vorbilds auf und verarbeitet sie in einem Verwirrspiel von der Intensität eines David Lynch-Films, das den Leser anfangs ratlos dastehen lässt, ihn dann aber unweigerlich in seinen Bann zieht.

Lang lebe der König!
 
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