Mittwoch, 19. August 2020

Die Schauerliste September 2020

 An dieser Stelle wollen wir regelmäßig beachtenswerte Werke des Genres Horror und unheimliche Phantastik präsentieren. Diese Schauerliste hat keine Vorgaben, es werden Neuerscheinungen ebenso wie Klassiker, aber auch Youngtimer, also Geschichten, die weder alt noch neu sind, berücksichtigt. 

Auch ist es völlig egal, ob es sich um lange oder kurze Romane oder Storysammlungen handelt. Renommierte Verlage, Autoren und Kritiker nennen uns ihre Favoriten, und wir geben ihnen hier eine Plattform.



ALABASTER PHOTO erzählt die Geschichte des in die Jahre gekommenen amerikanischen Modefotografen Aurel Calum, der in Berlin für eine Werbekampagne „provokante Gesichter“ fotografieren soll und deshalb zwei entwurzelte Jugendliche mit Gefängnisvergangenheit als Models für seine Sessions auswählt. Was als kontroverses Kunstexperiment beginnt, gerät jedoch bald außer Kontrolle und bringt Aurel und seine Agentur in höchste Gefahr. Zugleich wird Aurel von den Schatten seiner Berliner Vergangenheit eingeholt und die Verwicklung in einen fünfzehn Jahre alten Kriminalfall und der Tod einer jungen Frau in den Anfängen seiner Karriere drohen ihm zum Verhängnis zu werden.



Oftmals nimmt das Abartige im Leben der Menschen einen deutlich größeren Raum ein, als man auf den ersten Blick meint.
Verschleiert hinter ihren Masken tragen sie vielerlei Dinge in sich, die wir nicht für möglich halten. Einige dieser Dinge halten sie selbst nicht für möglich. Es bedarf äußerster Vorsicht, hinter diese Masken zu sehen, damit die Menschen keinen Schaden nehmen.


Sie musste unglaubliches Leid erfahren. Das hinterließ nicht nur körperliche Spuren … 


Ein Mädchen, das glaubt, den Eingang ins Paradies gefunden zu haben. Ein verzweifelter Schriftsteller, der um jeden Preis nach Inspiration sucht. Ein Scheusal von Rockstar, der alle in seiner Umgebung so behandelt, wie es ihm beliebt – bis das Schicksal eines Tages an die Tür klopft …
Wie schon in Matthias Bauers erster Storysammlung Reiche Ernte führen auch die Kurzgeschichten von Das Tor auf unheimliche Pfade. Immer weiter gehen diese Pfade, tief in die Dunkelheit hinab, um am Ende Überraschungen zu enthüllen, die jeden Leser nach Luft schnappen lassen.
Sind Sie bereit, Das Tor zu öffnen?


Im Juli 1905 reist der Maler Paul Severin nach Königsfeld im Schwarzwald. Ein geheimnisvolles Mädchen stand ihm dort ein Jahr zuvor Modell für eine Reihe phantasievoller Gemälde. Severins Reisebekanntschaft, der englische Journalist und Abenteurer Algernon Blackwood, ist sich sicher, Severins Modell bereits vor zwanzig Jahren getroffen zu haben. Das Mädchen auf den Gemälden scheint keinen Tag gealtert zu sein. Ungläubig lässt sich Severin Blackwoods Geschichte erzählen: Als Internatsschüler erlebte er nachts in den Wäldern etwas Unheimliches, das ihn noch lange beschäftigen sollte. Auch Severin kennt diesen Wald und seine Geheimnisse und berichtet wiederum Blackwood von seiner dramatischen Kindheit und den sonderbaren Begegnungen, die ihn über Karlsruhe und Paris schließlich nach Königsfeld führten. Die beiden Männer beschließen, dem Rätsel gemeinsam auf den Grund zu gehen. Ihre Suche mündet in einem Labyrinth aus halbvergessenen Gerüchten und Legenden. Doch vielleicht ist die Wahrheit noch phantastischer als Märchen und Spukgeschichten aus alter Zeit.

Schauerliste September 2021

  An dieser Stelle stellen wir seit  April 2019  regelmäßig beachtenswerte Werke des Genres Horror und unheimliche Phantastik präsentieren. ...