Freitag, 13. März 2015

Shortlist International 2014

Clive Barker: Fahr zur Hölle, Mister B.


Der Brite Clive Barker ist wohl einer der bekanntesten Horror-Autoren überhaupt und nun ist er zum ersten Mal für den Vincent Preis nominiert. Das hat wohl damit zu tun, dass sich sein Output in den letzten Jahren in Grenzen hielt und seine wenigen Werke, auch nicht mehr sofort in Deutschland verlegt werden. So hat es auch bei diesem Roman, der Lebensbeichte des Dämons Jakabok Bosh, sieben Jahre gedauert, bis er endlich in deutscher Sprache vorliegt. Übersetzt  wurde der Roman von Joachim Körber und erschienen ist er  im Festa Verlag.




Kealan Patrck Burke: Timmy Quinn 1 - Der Schildkrötenjunge & Die Häute


Der Ire Kealan Patrick Burke ist auch zum ersten Mal für den Vincent Preis nominiiert. Der erste Part dieses Buchs (Der Schildkrötenjunge – Stoker Award 2004 Long Fiction) ist zwar schon einmal 2006 auf Deutsch erschienen, aber der für den Stoker Award 2005 (Bester Debütroman) Die Häute, ist eine deutsche Erstveröffentlichung, was die Nominierung der Anfänge der Geschichte um Timmy Quinn gerechtfertigt.






Tim Curran: Kopfjäger


Der amerikanische Autor Tim Curran ist bereits zum dritten Mal für den Vincent Preis nominiert. Im letzten Jahr hat er pausiert, aber für beim VP 2011 belegte er mit Der Leichenkönig (Atlantis) den zweiten Platz und ein Jahr später war Verseucht (Festa) nominiert. Kopfjäger ist als eigenständiges E-Book im Luzifer Verlag erschienen und gedruckt zusammen mit Leviathan erschienen, das nur aufgrund der Nur-ein Werk-pro-Autor-Regel nicht auf der Liste gelandet ist. 




Christopher Fowler: Der Höllenexpress


Christopher Fowler ist der zweite britische Autor auf der Nominierungsliste.  Nachdem seine frühen Werke Anfang der 1990er Jahre bei Bastei Lübbe erschienen sind, war es in Deutschland lange Zeit sehr ruhig um den Autor. Bis sich nun der Luzifer Verlag seiner 2012 im Original erschienenen Hommage an die Horrorfilme der Hammer Productions angenommen hat. Vollkommen zurecht, wie die Nominierung beweist.




Edward Lee & John Pelan: Muschelknacker

Edward Lee gewann den Vincent Preis 2012 für sein Lovecraft-Pastiche Innswich Horror. Diesmal ist er zusammen für sein zusammen mit Co-Autor John Pelan, der sich sonst eher als Herausgeber und Verleger einen Namen gemacht hat, Werk Muschelknacker nominiert, der nicht umsonst in der Extremreihe des Festa Verlags erschienen ist.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vincent Preis: Nominierungsrunde 2020/2021 startet!

  Liebe Horrorfans: Ich hoffe es klappt alles wie geplant! – Die Nominierungsrunde des Vincent Preises 2020/2021 ist eröffnet!