Interview mit Claudia Rapp über Zombies, Übersetzen und die Metropolcon Berlin 23
Stell dir einen schlichten, schwarzen Raum vor, zwei sich gegenüberstehende blutrote Kanapees, einen schlichten, weiß lackierten Tisch, eine weiße Vase mit einer schwarzen Dahlie. Im Hintergrund hören wir Kyuss – Wellcome to Sky Valley VV: Moin Claudia, schön, dass du heute hier bist. Nimm bitte Platz. Was magst du trinken? CR: Ist es früher Morgen oder Vormittag? Dann Schwarztee. Hast du Soja- oder Hafermilch dazu? Später am Tag gern ein Glas Wein. Zum Horror passt dunkelrot. VV: Du bist heute bei mir wegen verschiedener Tätigkeiten hier. Ich muss mal überlegen, womit ich anfange … Übersetzungen! Du übersetzt für den Festa-Verlag auch düstere Literatur. Wie kam es dazu? CR: Mein Uni-Job als Dozentin war vorbei, ich hatte mich selbständig gemacht und zunächst Englischkurse für Firmen, bei der VHS usw. gegeben. Nebenbei fing ich an, für Magazine zu übersetzen, dann kam als erster richtiger Auftrag gleich eine Trilogie … und Katja alias Cat Lewis machte mich auf...