Dienstag, 4. November 2014

Stefan Kiesbye: Messer, Gabel, Schere, Licht

Eigentlich sollte es ein Neuanfang für die kleine Familie werden. Doch kurz nach dem Umzug aufs Land findet Benno die Leiche einer jungen Frau. Niemand im Dorf kannte sie, niemand stellt Fragen über ihre Herkunft. Benno beginnt mit eigenen Nachforschungen und bringt damit seine Familie in Lebensgefahr.
Auf den ersten Blick ist Strathleven ein normales Dorf in der Nähe von Lübeck. Bis herauskommt, dass der sechsjährige Tim an einer rätselhaften Krankheit leidet: Seine Wunden verheilen sofort, hinterlassen aber große Narben. Schleichend verwandelt sich die Dorfidylle in einen Alptraum. Je tiefer Benno in die Vergangenheit des Dorfes eindringt, desto verdächtiger werden die Bewohner. Er stößt auf eine unüberwindliche Mauer aus Schweigen und Ablehnung. Am Ende werden alle zu Opfern: ihres Aberglaubens, ihrer unstillbaren Neugier oder ihrer Blindheit.

Mit seinem Roman ist Stefan Kiesbye gelungen, was sich viele Serienjunkies seit Langem wünschen: ein in Deutschland spielender moderner Schauerroman auf amerikanischem Unterhaltungsniveau.
 

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