Dienstag, 8. Dezember 2015

Laird Barron: Hallucigenia

Ein Mann, der auf einer Indienreise die Gelegenheit erhält, an einer einmaligen Kunst-Performance teilzunehmen, und in Begleitung einer Gruppe zynischer, sensationsgieriger Geschäftsleute in einen schleichenden Albtraum abrutscht ... Ein Ehepaar, das im Niemandsland nördlich von Oregon einen makabren Fund macht, schwer verletzt in die Zivilisation zurückkehrt und hilflos mit ansehen muss, wie ihm Gesundheit, Geld, Glück und Verstand entgleiten ... Ein okkultes Buch, ein harmloser Campingausflug zu einem darin erwähnten Ort, eine Gruppe junger Männer, die bestens mit Alkohol- und Gewaltexzessen vertraut sind − und die angesichts des Schreckens, dem sie sich gegenübersehen, hilflos erstarren ...

Hallucigenia enthält vier längere Erzählungen eines der bedeutendsten Horror-Autoren unserer Zeit. Bedächtig spitzt Barron seine Geschichten auf jene drastischen Momente zu, mit denen er die Wirklichkeit aus dem Lot rückt. Stück um Stück zerfällt um seine Protagonisten herum die Realität, bis sie wild um sich schlagend den endgültigen körperlichen und geistigen Zusammenbruch erleiden.
Thematisch reichen die in Hallucigenia enthaltenen Erzählungen von der Beschwörung kosmischen Grauens bis zum psychologischen Thriller. Mit der Titelgeschichte ist eines der Kernstücke seiner Mythologie enthalten. Nic Pizzolatto, Schöpfer der Fernsehserie True Detective, hat erklärt, von Laird Barron maßgeblich beeinflusst worden zu sein.

Inhalt
Γ »Hallucigenia« [Fantasy & SF | Juni 2006]
Γ »Die Prozession des schwarzen Faultiers« [The Imago Sequence | 2007]
Γ »Strappado« [Ellen Datlow (Hrsg.), Poe | 2009]
Γ »Mysterium Tremendum« [Occultation | 2010]

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